Deshalb ist der Selbstwert so wichtig

Veröffentlicht auf von Norbert Freund

Selbstwert

Liebe Leserin, lieber Leser,

in unserem Kulturkreis herrscht ein gerüttelt Maß an Selbstwertmangel. Doch was sagt der Selbstwert aus? Er ist ein Maßstab dafür, ob man sich selbst mag. Er ist ein Maß für die Selbstakzeptanz.

Zugleich ist der Selbstwert das Fundament unserer Persönlichkeit. Auf ihn baut sich das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen auf. Wenn ein Mensch Akzeptanzprobleme mit sich selbst hat, dann wackelt seine gesamte Persönlichkeit. Die Transaktionsanalyse zeigt das sehr schön, einfach und plastisch auf.

Eine erwachsene Grundeinstellung zu sich selbst würde demnach so lauten: "Ich bin okay - Du bist okay!" Doch die meisten Menschen leben mit dem Gefühl: "Ich bin nicht okay!" Davon lebt z.B. die Kosmetik-, Pharma- und auch die Bekleidungsindustrie prächtig. Wenn der Mensch sich selbst nicht aufwerten kann, dann kauft er sich eben Dinge, die ihn aufwerten.

Wie kann der Mensch nun seinen Selbstwert finden? Der erste Schritt ist, dass er ehrlich feststellt, ob er sich uneingeschränkt liebt. Das an sich herummäkeln, sich nicht schön genug, nicht fähig genug und nicht wertvoll genug finden, ist ein Zeichen von Selbstwertmangel.

Der zweite Schritt ist, sich mit seinem Ergebnis zu beschäftigen. Wie zufrieden bin ich mit meiner Einstellung zu mir selbst? An diese Frage können Sie eine geistige Skala von 0 bis 10 anlegen. Null bedeutet, ich bin mit meiner Einstellung zu mir selbst sehr unzufrieden und 10 bedeutet, dass ich mit meiner Einstellung sehr zufrieden bin. Sie können also zwischen Null und 10 jede Ziffer wählen.

Alle Werte unter 8 stellen eine Belastung dar. Im dritten Schritt, ist eine Entscheidung fällig. Möchte ich meine Einstellung zu mir selbst ändern oder belassen? Wenn ich meine Einstellung in ein Ich bin okay Gefühl umwandeln möchte, dann folgt jetzt der vierte Schritt.

Der vierte Schritt ist Dankbarkeit. Werden Sie sich dessen bewusst, dass es ein Geschenk ist, als Mensch hier auf der Erde leben zu dürfen. Danken Sie, wem Sie danken möchten dafür. Seien Sie stolz darauf, dass Sie ein menschliches Wesen dein dürfen.

Im fünften Schritt, halten Sie nicht alles für selbstverständlich. Nichts ist selbstverständlich auf dieser Erde. Wir sind viel zu materialistisch eingestellt. Alles was Sie besitzen, ist nur geliehen. Wenn Sie einmal sterben sollten, wird Ihnen diese Tatsache spätestens klar. Denn Sie können nichts von Ihren Errungenschaften mitnehmen. Seien Sie dankbar für das, was Sie haben, auch wenn es Ihnen noch so wenig erscheint.

Im sechsten Schritt finden Sie 100 Dinge an Ihrer Person, die liebenswert sind. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen. Freuen Sie sich über Ihre Schönheit, Intelligenz und über alles, was Sie in Ihrem Leben schon geleistet, erreicht und geschaffen haben.

Finden Sie Ihre Bestimmung. Jeder Mensch erfüllt eine Aufgabe auf dieser Erde. Man spricht deshalb auch über die Lebensaufgabe. Aus welchem Grund sind Sie hier auf dieser Erde? Es gibt drei Fragen, die Sie dorthin führen:

  1. Wer bin ich?
  2. Was haben die anderen Menschen davon, dass es mich gibt?
  3. Was erleben andere Menschen, die mit mir in Berührung kommen?

Ich werde in einem extra Artikel erklären, wie man mit diesen drei Fragen umgeht. Das war der siebente Schritt.

Im achten Schritt, akzeptieren Sie ihre jetzige Lebenssituation. Auch, wenn Sie Ihr Leben noch so unbefriedigend und grauselig finden, bevor Sie etwas verbessern wollen, müssen Sie Ihr Hier und Jetzt akzeptieren. Beantworten Sie die Frage, was Sie dazu beitragen, dass es Ihnen so schlecht geht. Ihre jetzige Situation hat sehr viel mit Ihrem Gedankengut zu tun, dass Sie pflegen.

Im neunten Schritt, üben Sie konstruktives Denken. Das was Sie Denken und woran Sie Glauben, tritt in Ihr Leben ein. Wenn Sie z.B. oft daran denken, dass Sie arm sind, dann verstärken Sie damit Ihre Armut. Mangeldenken verstärkt Mangel. Gewöhnen Sie sich an, konstruktiv zu denken. Sehen Sie ein halbvolles anstatt ein halbleeres Glas.

Im Schritt 10, setzen Sie sich Ziele. Was möchten Sie in Ihrem Leben erreichen.  Egal wie jung oder alt Sie sind, setzen Sie sich Ziele. Ich habe auf diesem Blog viele Artikel verfasst, die Ihnen helfen Ihre Ziele zu erreichen.

All diese Maßnahmen stärken auf Dauer Ihre Einstellung: "Ich bin okay - Du bist okay. Haben Sie genug Geduld mit sich selbst. Lassen Sie sich Zeit. Gut Ding braucht Weile.

Liebe Grüße 

Norbert Freund

 

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