Das glückliche Kind Teil 4: Vom lebenswichtigen Bedürfnis ernst genommen zu werden

Veröffentlicht auf von Norbert Freund

Nimmt man Kinder nicht von klein auf ernst, dann haben 
sie später ein Selbstvertrauensproblem.

Liebe LeserIn, lieber Leser,

wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und sagt: " Schau mal Papa/Mama ich habe
mich am Finger verletzt." und Sie antworten: " Aaach stell dich nicht so an, das ist
doch nicht so schlimm! Ein Indianer kennt keinen Schmerz."  Dann tun
Sie dem Kind sehr Unrecht.

Ein anderes Beispiel. Ein Schulkind kommt nach Hause und sagt zu seinen
Eltern: " Ich habe morgen einen Mathe-Test. Davor habe ich einen ganz
schönen Bammel?!" und die Eltern Antworten: "Ach das ist doch gar nicht
so schwer. Hab dich nicht so!" Dann tun die Eltern ihrem Kind noch
mehr Unrecht.

Denn jedesmal wenn die Erfahrung des Kindes in Frage gestellt wird,
dann ist das nichts anderes, als das man das Kind als Lügner hinstellt.
Besser ist, wenn die Eltern ihr Kind ernst nehmen und grundsätzlich sagen:

Du kannst mit allem zu mir kommen. Deine Meinung, Sorgen und Ängste interessieren mich.
Und wenn du Hilfe brauchst, kannst du sie immer von mir bekommen.



So, wieder einen Schritt weiter zum glücklichen Kind. Danke für
Ihre Aufmerksamkeit.

Herzliche Grüße

Norbert Freund

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Veröffentlicht in Erziehung

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