Gastartikel: 3 Wege zur Entspannung am Arbeitsplatz

Veröffentlicht auf von Norbert Freund

3 Wege zur schnellen Entspannung am Arbeitsplatz

 

Trockene Augen, Rückenschmerzen, Haltungsschäden – die Liste möglicher Gesundheitsschwierigkeiten mit denen Büromitarbeiter zu kämpfen haben, ist lang. Wer sich nicht gleich ein Sabbatjahr  gönnen kann um vom Beruf zu entspannen, sollte sich an diese drei hilfreiche Tipps halten, die bei der ein oder anderen Beschwerde im Büro Abhilfe schaffen und für eine schnelle Entspannung am Arbeitsplatz sorgen.

 

1) Die Augen: Palmierübung

 

Durch die lange und stetige Belastung der Augen am PC wird der Sehapparat müde und trocken. Viele Büromitarbeiter neigen auch zur Entwicklung wiederkehrender Augenentzündungen. Um dem vorzubeugen und seine Augen zu entspannen hilft die Palmier-Übung.

Reiben Sie vor der Übung die Hände aneinander, damit die Handflächen war und gut durchblutet sind. Bedecken Sie jetzt beide Augen mit den Händen, wobei sie nicht auf die Augen drücken, sondern nur Dunkelheit vor den Augen schaffen. Denken Sie jetzt an etwas Buntes, Farbiges. Das kann von prächtigen Landschaften und farbenfroher Kleidung bis zu einem strahlenden Gemälde alles sein. Nach etwa 2-3 Minuten führen Sie die Hände äußerst langsam vom Gesicht weg. Es darf auf einen Fall ein Blendeeffekt eintreten worauf sie stark blinzeln müssen. Ist das Licht im Büro zu hell, dunkeln sie wieder ab und gehen etwas langsamer vor.

Führt man diese Übung zweimal täglich am Arbeitsplatz durch, fühlen sich die Augen wie neu geboren an.

2) Der Körper: Kutscherstellung

Falsche Haltung oder schlechte Büromöbel am Arbeitsplatz führen zu Verspannungen des kompletten Körpers und können langfristige Schäden nach sich ziehen. Um Rückenschmerzen und Muskelverhärtungen vorzubeugen, hilft die Kutscherstellung.

Auf einem Stuhl sitzend, die Beine spreizen sodass die Knie im rechten Winkel zueinander stehen. Die Fußballen müssen den Boden komplett berühren, als Dame sollten Sie ihre Pumps für die Dauer der Übung ausziehen. Beugen Sie den Oberkörper nun leicht noch vorne und legen sie dabei die Ellenbogen auf die Knie. Die Arme und Hände fallen locker zwischen die Beinen als würde Sie Zügel in der Hand halten. Jetzt lassen Sie den Kopf nach vorne fallen, die Rückenmuskulatur wird gedehnt. Keine Angst vor Knacksen im Rücken, das ist normal. Diese Stellung sollten sie mindesten fünf Minuten beibehalten, dabei bewußt „in den Rücken“ atmen. Das führt zum Auf- und Abbau der Spannung.

Zweimal am Tag angewandt, verbessert die Kutscherstimmung das Körpergefühl merklich und lockert die Muskeln auf.

3) Kopf und Denkvermögen : Sauerstoff und Musik

Zum Schluss sollten wir auch den Kopf nicht vergessen, der im Beruf tagtäglich hart arbeitet. Oft kommt es zu Kopfschmerzen oder Überlastungsgefühlen.

So einfach es sich auch anhört, aber essenziell für einen klaren Kopf ist frische Luft. Öffnen Sie das Fenster in Ihrem Büro regelmäßig und atmen Sie gezielt ein paarmal durch. Haben Sie nicht die Möglichkeiten ein Fenster zu öffnen, nutzen Sie einen Teil der Mittagspause um sich im Freien die Beine zu vertreten. Für Workholics gibt es zudem flüssigen Sauerstoff - Aerobic Oxygen-, den man in der Apotheke rezeptfrei kaufen kann. Ein paar Züge blasen den Kopf frei. Für kurze Ablenkung im Kopf sorgt auch die Vorstellung von Musik. Schließen Sie ein bis zwei Minuten die Augen und denken Sie an Ihren Lieblingssong oder ein klassisches Musikstück. Dieser Trick funktioniert übrigens besonders gut bei Menschen, die selbst ein Instrument spielen.

 

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