Freunds Denkzettel Nr. 18: Fromme Wünsche und gute Vorsätze

Veröffentlicht auf von Norbert Freund

Fromme Wünsche und gute Vorsätze

 
Unter den vielen guten Wünschen und Vorsätzen für das neue Jahr, kommt die Gesundheit immer vor. Die Frage ist, kann man sich Gesundheit nur wünschen oder auch etwas aktiv selbst dazu beitragen? Ja man kann!
 
Dabei spielt nicht der Verzicht auf schädliche Gewohnheiten die Hauptrolle, sondern ein intensiveres Körperbewusstsein. Haben Sie sich schon irgendwann einmal in Ihrem Leben bei Ihrem Körper dafür bedankt, dass er Sie schon 20, 30 ,40 ,50 ,60 ,70 oder mehr Jahre durch Ihr wertvolles Leben begleitet? Hier eignet sich zum Beispiel der eigene Geburtstag als Anlass sehr gut. Oder haben Sie schon einmal überlegt, was Sie ihrem Körper alles zumuten? Was essen, trinken, naschen und rauchen Sie tagtäglich?
 
Was unser Körper im Prinzip aushält ist enorm. Doch irgendwann ist auch er überfordert und antwortet mit „unerklärlichen“ Krankheiten. Wobei die Belastbarkeit eines jeden Körpers sehr individuell ist, der eine Körper ist stärker und der andere Körper weniger stark belastbar. Das hängt nicht nur allein von unserer genetischen Ausstattung ab, sondern auch von der Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen. Schleppen Sie Ihren Körper nur als lästiges Anhängsel durch Ihr Leben, das dann ok ist, wenn es sich nicht rührt und dann nicht ok ist, wenn es sich mit Schwindelgefühlen, Schmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit, Abgeschlafftheit und so weiter meldet? Bewältigen Sie Ihre seelischen Herausforderungen mit dem übermäßigen Konsum von Genussmitteln jedweder Art?
 
Denken Sie positiv über Ihren Körper. Finden Sie ihn attraktiv und liebenswert. Und wenn Sie etwas an Ihrem Äußeren auszusetzen haben, dann schauen Sie doch einmal nach, ob man das in Ihrem Sinne vernünftig ändern kann. Falls nicht, dann sind Sie trotzdem liebenswert. Es gibt Menschen, die verhalten sich unbewusst so, dass sie nach außen nicht als liebenswert wahrgenommen werden. Warum? Die Antwortmöglichkeiten sind sehr vielschichtig. Ein Grund könnte sein, dass der Mensch Angst vor intensiven Kontakt mit anderen Menschen hat und sich deshalb abstoßend verhält - auch in seiner äußerlichen Erscheinung. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Man sucht mit einer auffälligen negativen Erscheinung nach Zuwendung. Geht man davon aus, dass das Schlimmste im zwischenmenschlichen Zusammenleben die Isolation ist, dann ist eine negative Zuwendung besser, als gar keine. Was alle diese neurotischen Verhaltensweisen miteinander verbindet ist, dass sie auf Sicht krank machen.
 
Doch wer seinen Körper liebt, der könnte vielleicht folgende Gedanken für sich nachvollziehen.
 

1. Du bist was du isst.

 
In unserem Kulturkreis essen wir im Durchschnitt zu viel Fleisch, Fett und Salz. Wir arbeiten immer mehr geistig und essen wie die Schmiede, die täglich harte körperliche Arbeit verrichten müssen.
 
Dabei gibt es eine förderliche Faustregel: "Wer alt werden möchte, der sollte nur 80 % von der täglichen Essensmenge, die der Körper braucht, zu sich nehmen. Fleisch brauchen wir nur zweimal pro Woche, ein bis zweimal Fisch nicht vergessen, ansonsten viel Gemüse und Rohkost.

Das klingt interessant: Rezepte für die Traumfigur 
 

2. Durst ist schlimmer als Heimweh

 
Schon der Weise Konfuzius hat gesagt, trinke wenn es dich dürstet. Lösche Deinen Durst mit gutem Wasser, gesunden Tees und hochwertigen Fruchtsäften. Im Zweifelsfall genug Wasser trinken. Dabei sollten Sie auf Ihren Körper hören. Wie viel Liter Flüssigkeit Sie pro Tag vertragen, weiß ich nicht, aber ich traue mich auch nicht Ihnen vorzuschreiben, ob Sie 1, 2 oder 3 Liter pro Tag trinken sollten. Sie sollten auf jeden Fall so viel trinken, dass Ihr Körper nicht dehydriert ist. Außerdem ist das Trinken wichtig für ihre tägliche Verdauung.
 

3. Halte dein Leben im Gleichgewicht

 
Damit ist die körperliche Fitness gemeint. Atmung, körperliches Gleichgewicht, Koordinationsfähigkeit, Gelenkigkeit, Kraft (feine Haltemuskulatur) und Kondition sind die Eckpfeiler für einen gesundes langes Leben. Seit 17 Jahren praktiziere ich mein Sieben-Tages- Fitnessprogramm, dass genau diese Anforderungen erfüllt. Vielleicht schauen Sie hier mal nach: Fit ab 50
Ich habe nämlich ein eBook darüber verfasst. Es ist auch für junge Menschen geeignet.
 

4. Kleine Sünden geben dem Leben einen Kick

 
Damit sind wir im Bereich der Genussmittel. Gemeint sind, Süßigkeiten jeglicher Art und Ausprägung, Alkohol und Zigaretten. Grundsätzlich heißen Genussmittel deshalb so, weil man sie nur ganz selten und in kleinen Mengen zu sich nimmt. Wir brauchen sie nicht jeden Tag. Und sie sollten nicht unsere Nahrungsmittel ersetzen.
 
Süßigkeiten bei Gelegenheit (nicht zu jeder Gelegenheit) vielleicht ab und zu einen süßen Nachtisch, ein Stückchen Schokolade, ein Bonbon oder beim Sonntags-Nachmittags-Kaffee ein Stückchen Kuchen.
 
Alkohol muss man auch nicht täglich zu sich nehmen - dazu gehört auch das gute Bier. Alkohol gehört auch nicht zum täglichen Frühstück. Bewährt hat sich folgende Faustregel. Während der Wochentage Montag bis Freitag überhaupt keinen Schluck Alkohol trinken. Am Wochenende kann man entweder ein Bier oder ein Glas guten Wein trinken. Manchmal kann es auch mehr als ein Gläschen werden, dann sollte man nur so viel trinken, dass man noch klar denken kann. Wenn sie Auto fahren, dann sollte für Sie die Regel 0,0 Promille gelten. An Feiertagen, Geburtstagen, Hochzeiten, Taufen, Weihnachten und Ostern, gilt dieselbe Regel wie an Wochenenden. So bleibt das Alkoholtrinken ein Genuss und belastet die Organe nicht zu sehr.
 
Was man sehr mit Vorsicht genießen sollte sind harte Sachen, wie Schnäpse, Whisky, usw. Solche Sachen sollte man ganz selten und wenn, dann nur ein Gläschen davon trinken.
 
Das Rauchen ist als Genussmittel völlig entbehrlich. Es schadet dem Körper mehr als es nutzt. Das kann ich als ehemaliger Raucher beurteilen. Am besten Sie hören falls Sie Rauchen von heute auf morgen sofort auf. Nach einiger Vorlaufzeit richtigen Mindsettings funktioniert das am besten. Falls Sie Rauchen: Das Nichtraucher eBook
 

5. Probleme sind da, um gelöst zu werden

 
Zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Menschen gehört, dass er Probleme lösen lernt. Jedes gemeisterte Problem ist ein Stückchen Fortschritt in der Persönlichkeitsentwicklung. Vorausgesetzt man empfindet Probleme, die sich einen in den Lebensweg stellen, nicht als persönlichen Angriff. Oder fängt an seinen Körper zu hassen, weil er krank wird. Oder man schiebt die Schuld für die eigene Misere auf andere.
 
Das sind alles Schonhaltungen beziehungsweise Ersatzhandlungen, die mich daran hindern, den eigentlichen Kern des Problems zu erkennen. Denn die Ursache eines persönlichen Problems ist oft der Mensch selbst, der das Problem hat. Und dort liegt auch die Lösung.
 
Wer sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt, schnell Wutausbrüche bekommt und sich ständig selbst Vorwürfe macht, schadet seiner Gesundheit im wesentlichen Ausmaß.
 
Wer seine Probleme in Alkohol ertränkt oder mit Medikamenten und Drogen betäubt, Frustessen veranstaltet oder sich mit übermäßigen Süßigkeitenkonsum tröstet, fördert körperliche und seelische Schäden mit Akribie.
 
Ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen schafft hier Abhilfe.
 
Vielleicht schauen Sie hier mal nach: Mehr Selbstvertrauen gewinnen
 

6. Vergiss die Liebe nicht

 
Für Partnerschaften gilt, dass zärtliche und lustvolle körperliche Zuwendung entkrampfend und als immunstärkend gilt. Hierbei ist die lutherische Faustregel hilfreich: „In der Woche zwier, schadet weder ihm noch ihr.“
 
Ich wünsche Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen Ihre guten Vorsätze in Erfüllung gehen.
 
Mit freundschaftlichen Grüßen
 
Norbert Freund

Veröffentlicht in Gedanken

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post